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Weltweites Ranking der IT-abhängigsten Branchen

Mit dem vorliegenden Bericht haben wir eine Rangliste der sieben kritischsten Branchen erstellt. Dafür wurden die Auswirkungen eines Systemausfalls auf den jeweiligen Bereich untersucht. Ferner wurden die Branchen im Hinblick auf die finanziellen Auswirkungen eines Systemausfalls bewertet. Darüber hinaus werden drei aufstrebende Branchen vorgestellt, die mit wachsendem Erfolg auch zunehmend mit Kritikalität behaftet sind.

Zu einem gewissen Grad ist Kritikalität etwas Subjektives und damit situationsabhängig. Der Umstand, dass eine Branche in der Rangliste geringfügig höher als eine andere eingestuft wird, ist unerheblich, wenn es um das eigene Geld geht und den eigenen Ruf geht. In so gut wie jedem Bereich gibt es heutzutage kritische Systeme, die weitreichend zur Wertschöpfung beitragen, solange sie funktionieren, und zu einschneidenden Ausfällen führen, wenn sie das nicht tun.

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Ein Gremium von Spezialisten für kritische Infrastruktur hat ein Ranking der weltweit kritischsten Branchen erstellt. Ist Ihre Branche unter den Top 5?

Ordnen Sie die Kritikalität Ihrer Branche ein, indem Sie dieselben Kriterien wie wir nutzen, dann sehen Sie, wie sich Ihr Ranking vergleicht

DEFINITION KRITIKALITÄT

Bei der Analyse der Faktoren, die die Einstufung einer Branche als „kritisch“ rechtfertigen, haben wir im Hinblick auf möglichen Auswirkungen eines Systemausfalls insgesamt 15 Kriterien bestimmt und diese nach dem Schweregrad gewichtet. Anhand dieser Kriterien wurde schließlich ein Bewertungsschema entwickelt, das unser Expertengremium zur Einstufung der Kritikalität der einzelnen Branchen verwendet hat. Die Kriterien lauten:

  • Auswirkungen ungeplanter Ausfallzeiten auf die menschliche Gesundheit
  • Finanzielle Auswirkungen eines Ausfalls im Sinne von Vertriebsund Verkaufseinbußen
  • Abhängigkeit der Gesellschaft von der Verfügbarkeit
  • Mögliche Umweltauswirkungen ungeplanter Ausfallzeiten
  • Abhängigkeit der Ressourcen des betroffenen oder angegliederten Unternehmens von der Verfügbarkeit
  • Kosten für die Wiederherstellung, einschließlich Reparatur, Austausch betroffener Anlagen und alternativer Maßnahmen
  • Unmittelbarkeit der Auswirkungen
  • Folgeauswirkungen ungeplanter Ausfallzeiten
  • Reichweite eines Ausfalls (lokal/regional/landesweit/global)
  • Subjektive Bewertung der Branchenkritikalität
  • Wettbewerbsnachteile durch eine ausfallbedingte Rufschädigung
  • Frustration und Panik durch mangelnde Verfügbarkeit
  • Mediales Interesse an / öffentliche Resonanz nach ungeplanten Ausfällen
  • Mutmaßliche Fortdauer der Auswirkungen (auf operativer Ebene, nicht hinsichtlich der Reputation)
  • Brancheneigene Priorisierung der Verfügbarkeit

Meinungen aus der Branche zur Kritikalität


Graham Oakes,
Gründer und CEO von Upside Energy

„Mit Smart Cities beginnen die Menschen, ihre Stadt als ein System aus zahlreichen Systemen zu verstehen. Die Verfügbarkeit, insbesondere von Energie, ist ein Hauptanliegen der Smart Cities-Entwickler, da das Energiesystem von grundlegender Bedeutung für das Funktionieren aller anderen Systeme ist. Diese Ausrichtung, kombiniert mit dem begrenzten Ausmaß der Smart Cities-Initiativen, macht sie zu einem idealen Testmarkt für Technologien zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von Stromversorgungsnetzen, bei denen ein Teil der Verantwortung für die Zuverlässigkeit auf verteilte Systeme übertragen wird.“

Glenn Uidam,
Director Operations – Equinix Australia, Equinix

„Digitale Dienstleistungen sind immer verfügbar und auf das Engste mit unserem Alltag als Verbraucher und im Geschäftsleben verknüpft. Und doch steckt die digital vernetzte Welt noch in den Kinderschuhen, und wenn man ein Fazit der letzten zehn Jahre zieht, dann wird die Welt noch stärker miteinander verflochten sein, als sie es je gewesen ist, und der Druck in Sachen Verfügbarkeit wird noch zunehmen. Bei dieser Entwicklung werden globale Cloud- und Colocation-Anbieter wie Equinix eine Schlüsselstellung bei der Vernetzbarkeit einnehmen. Wir werden Unternehmen in die Lage versetzen, schnell zu reagieren und neue Lösungen in die Realität umzusetzen, um der wechselnden Marktdynamik gerecht zu werden. Durch unsere Design-Architektur, unsere betrieblichen Verfahren und die Zuwendung zu führenden Anbietern wie Vertiv kann Equinix schon heute seinen Kunden ein Höchstmaß an Verfügbarkeit bieten. Das ist die Basis für noch mehr Konnektivität und Digitalisierung in der Zukunft.“

Omer M. Wilson
Senior Director of Marketing, Digital Reality

„Ausfallzeiten kommen für Anbieter von Cloud- und Colocation-Dienstleistungen einfach nicht mehr in Frage. Betrachtet man die kritischen Finanz-, Geschäfts- und Verbraucheranwendungen, die bereits jetzt in die Cloud ausgelagert sind, dann kann ein Ausfall enorme negative Auswirkungen auf das Markenvertrauen und letztlich auf das gesamte Geschäftsergebnis haben. Und die Verbreitung und Nutzung von Cloud- und Colocation-Diensten nimmt rasant zu. Neue Märkte und Verbraucher suchen nach ständig wachsenden Datenmengen. Die Kommunikation von Maschine zu Maschine hat durch das Internet der Dinge und Industrie 4.0, enorme Zuwächse. Somit kann die Verfügbarkeit von Cloud- und Colocation-Rechenzentren nur immer kritischer werden. “

Der Preis von Ausfällen
„Finanzielle Auswirkungen von ungeplanten Ausfällen“ war das am zweitstärksten gewichtete Kriterium in der „Kritikalität“. Erfahren Sie mehr


Aufstrebende Branchen = Höhere Kritikalität
Wie bereits in der Diskussion zu Smart Cities festgestellt wurde, entwickeln sich einige der in unserer Analyse erfassten Branchen gerade rasant und werden künftig immer kritischer werden. Dazu zählen vor allem die Branchen Smart Cities, Cloud und Colocation sowie alternative Energien. Erfahren Sie mehr


Was ist schlimmer? Wenn Sie nicht arbeiten können oder wenn Sie darüber nichts posten können?
Einer der Faktoren, der in die Rubrik „Kritikalität“ einging, war der Stress infolge einer Unterbrechung. Erfahren Sie mehr

Fazit

Auch wenn die Welt zunehmend digital geprägt ist, besteht noch eine große Abhängigkeit von traditionellen Branchen wie dem Versorgungswesen, dem öffentlichen Nahverkehr und der Telekommunikation, die alltägliche Dienstleistungen bereitstellen, ohne die unser privates und berufliches Leben nicht denkbar wäre.

Gleichzeitig hat die Digitalisierung zu bisher nicht dagewesenen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Branchen geführt. Praktisch jeder Ausfall hat Auswirkungen, die branchenübergreifend spürbar sind: Störungen im Stromnetz haben Nachwirkungen in allen Branchen; Verspätungen im Luft- und Bahnverkehr beeinträchtigen den Handel; Ausfälle einer Colocation-Einrichtung betreffen zahlreiche Unternehmen – mitunter auch den Streaming-Anbieter, dem wir uns nach einem langen Arbeitstag zur Entspannung zuwenden.

Mit dem Fortschreiten dieses Trends und dem Aufkommen neuer kritischer Branchen werden die IT-Infrastrukturen, die hinter all diesen Branchen stehen, wichtiger denn je. Branchen aus allen Bereichen müssen weiterhin in Technik, Prozesse und Dienstleistungen investieren, die für den Betrieb dieser Systeme benötigt werden. Umweltkatastrophen und menschliches Versagen werden sich zwar niemals verhindern lassen, doch wir glauben, dass wir mit sorgfältiger Planung und entsprechenden Investitionen eine Welt schaffen können, in der kritische Technologien immer funktionieren.

METHODIK

Das vorliegende Ranking wurde von unserem internationalen Expertengremium für kritische Infrastrukturen erstellt. Das Ranking erhebt nicht den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern möchte Trends aufzeigen. Zunächst wurden 15 Kriterien für kritische Systeme festgelegt, die anschließend gewichtet wurden. Anhand dieses Bewertungsschemas vergaben die Experten pro Kriterium einen Wert zwischen eins und fünf an alle 22 Branchen. Durch Anwendung des jeweiligen Gewichtungsfaktors auf diese Werte wurde für jede Branche ein Gesamtergebnis berechnet. Anhand dessen wurde das Ranking der kritischsten Branchen aufgestellt.

TEILNEHMER IM GREMIUM ZU DEN KRITISCHSTEN BRANCHEN


Emiliano Cevenini

Emiliano Cevenini ist bei Vertiv Vice President im EMEA-Raum für die Bereiche Vertrieb von Stromversorgungssystemen und Geschäftsentwicklung. Er begann seine Laufbahn als F&E-Techniker und wechselte 1997 in das F&E-Projektmanagement. Zu seinen mit zunehmender Verantwortung verbundenen Positionen zählen der technische Vertriebssupport und das Marketingmanagement, das Produktmarketingmanagement und bekleidete die Position des Vice President für internationalen Vertrieb und Marketing. Seit 2016 leitet er bei Vertiv die Geschäftsentwicklung in wichtigen Segmenten vertikaler Märkte, wozu Transport, Gesundheitswesen, intelligente Netze und sonstige an die Rechenzentrumsbranche grenzende Bereiche zählen.

Tony Gaunt

Tony Gaunt ist bei Vertiv in Asien Senior Director für die Bereiche Colocation, Cloud, Bankenwesen, Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Er ist verantwortlich für die Geschäftsentwicklung von Vertiv auf den asiatischen Märkten für Rechenzentren, Colocation, Clouds und Finanzdienstleistungen, dabei werden alle regional zur Verfügung stehenden Produkttechnologien und Serviceangebote des Unternehmens eingesetzt. Er begann seine Laufbahn in der Branche im Jahr 1996 und hat seither Positionen mit wachsendem Verantwortungsbereich im Vertrieb und strategischen Account Management durchlaufen, darunter als UK Sales Manager. Zu Vertiv stieß er 2011 im Zuge einer Firmenübernahme; zunächst übernahm er verschiedene Positionen in Australien, bevor er 2013 zum Team in Asien als Director für die Bereiche Cloud, Colocation und internationale Unternehmenskunden stieß.

Etienne Guerou

Etienne Guerou ist bei Vertiv in Asien Vice President für den Industriebereich. Er ist in Singapur ansässig und bestens mit dem Industriesektor vertraut. Unter seiner Leitung ist das Industriegeschäft in Asien in den letzten drei Jahren um das Vierfache gewachsen. Vertiv ist mittlerweile besonders stark auf dem koreanischen Markt vertreten und konnte auch in Malaysia, Indonesien, Vietnam und den Philippinen Fuß fassen. Ferner hat Etienne Guerou maßgeblich zur Zusammenstellung des Teams für Industrietechnik und Produkte/ Lösungen beigetragen, das seinen Standort in Kuala Lumpur hat und ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Vertiv in dieser Region war.

Robert Linsdell

RRobert Linsdell ist als Managing Director für Vertiv in Australien und Neuseeland tätig. Er hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung in technologisch geprägten Branchen, darunter Telekommunikation, elektronische Materialien und Pulverbeschichtungen. Darüber hinaus bekleidete er zuvor Vorstandspositionen beim European Council of the Paint, Printing Ink and Artists’ Colours Industry (CEPE), Intellect UK und dem European Institute of Printed Circuit (EIPC). Zusammen mit seinem Team arbeitet er daran, IKT und Geschäftsstrategien für Kunden in Einklang zu bringen, um Energiekosten nachhaltig und innovativ zu senken. Robert Linsdell ist als Moderator bei internationalen Konferenzen aufgetreten, darunter für die China Printed Circuit Association (CPCA) in Shanghai; auf der Semicon in Europa; der Internepcon in den USA, Europa und Japan; der Gartner CIO Conference; und beim Innovation Forum Sydney.

Tom Nation

Tom Nation ist bei Vertiv in Nordamerika Vice President and General Manager für den Bereich Stromversorgungsdienstleistungen. Er kam 2011 zu unserem Unternehmen und besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung mit der Leitung technischer Serviceteams, die Unternehmen dabei unterstützen, die Verfügbarkeit und Leistung ihrer kritischen Infrastrukturen für Rechenzentren, Kommunikationsnetzwerke sowie gewerbliche und industrielle Anlagen zu erhöhen. Ferner ist er Mitglied verschiedener Berufsverbände wie der International Electrical Testing Association (NETA), dem Institute of Electrical and Electronics Engineering (IEEE) und der National Electrical Contractors Association (NECA).

Peter Panfil

Peter Panfil ist bei Vertiv Vice President für den Bereich globale Stromversorgung. Er kann nahezu 38 Jahre Erfahrung mit integrierter Steuerung und Stromversorgung vorweisen. Seine Aufgabe ist der Einsatz moderner Stromversorgungs- und Steuerungstechnologien in bewährten und aufkommenden neuen Topologien, um Systeme mit maximaler Verfügbarkeit und Effizienz für geschäftskritische Anwendungen bereitstellen zu können. Darüber hinaus befasst er sich in Zusammenarbeit mit Kundengruppen damit, dass Branchentrends in die Produktentwicklung einfließen. Seine Laufbahn im Unternehmen begann er 1994 und durchlief seitdem verschiedene Managementpositionen, darunter Vice President für Engineering sowie Vice President und General Manager für den Bereich Wechselstromversorgung, bevor er seine aktuelle Position als Vice President für den Bereich globale Stromversorgung übernahm.

Jack Pouchet

Jack Pouchet ist bei Vertiv Vice President für den Bereich Marktentwicklung. Von Südkalifornien aus arbeitet er eng mit großen OEM, Eigentümern und Betreibern großer Rechenzentren und führenden Unternehmen für missionskritische Technik zusammen daran, alltägliche Geschäftsabläufe und die betriebliche Effizienz zu optimieren und dabei Ausfallsicherheit, Resilienz und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Jack Pouchet besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich OEM‑Stromversorgung, -Stromerzeugung und -Energieverteilung sowie im Vertrieb und im Marketing von entsprechenden Produkten. Er kennt sich somit bestens mit dem gesamten Bereich der Wechselund Gleichstromversorgung aus.

Jun Michael Tian

Jun Michael Tian ist Senior Director für den Bereich Marketing in Großchina und befasst sich mit der Analyse von Markttrends, der Ermittlung von Kundenanforderungen und Produktberatung. Er kann 18 Jahre an Erfahrung im Bereich Rechenzentren vorweisen. Zu unserem Unternehmen kam er als F&E-Techniker für USV und durchlief Positionen mit wachsendem Verantwortungsbereich. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik sowie einen Master‑Abschluss in Leistungselektronik der Tsinghua‑Universität in Peking und ferner einen EMBA an der China Europe International Business School erworben.

Jean-Baptiste Trollé

Jean-Baptiste Trollé ist bei Vertiv in Frankreich Vice President Global Industrial Sales and Marketing. Seine Laufbahn begann er im Vertrieb und wechselte später in den Bereich Produktmanagement. Daraufhin kam er im Zuge einer Firmenübernahme zu unserem Unternehmen, wo er Positionen mit wachsendem Verantwortungsbereich durchlief. Im Jahr 2013 übernahm er die Leitung des Vertriebs, bevor er Vice President Global Industrial Sales and Marketing wurde.
 
 
 

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