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Was bedeutet „missionskritisch“ in der digitalen Wirtschaft?

Simon Blake •


Missionskritisch oder Mission Impossible?

Ich erinnere mich noch dunkel daran, als ich zum ersten Mal vom Konzept des Rechenzentrums hörte. Es war die Entdeckung einer scheinbar undurchschaubaren und futuristisch anmutenden Sache, die „Mainframe“ genannt wurde (wohl angemessen, wenn ich heute über die Veränderungen in unserer Branche spreche). Die Vorstellung von dieser Menge an Daten und Rechenleistung war einfach atemberaubend.

Die Fähigkeiten heutiger Rechenzentren sind natürlich noch viel beeindruckender. Doch es ist vielmehr die Welt um diese Einrichtungen herum, die uns heute fasziniert. Vom Internet der Dinge bis hin zum autonomen Auto, in dem ich mich demnächst kutschieren lasse: Wir verlassen uns in einer ziemlich bemerkenswerten Art und Weise auf die permanente Verfügbarkeit von Rechenleistung.

Das neue Kritisch

Das Konzept der „missionskritischen Einrichtung“ hat sich weiterentwickelt. Und zwar rasant. Heute bedeutet „missionskritisch“ eine kleine Computerkonfiguration am Netzwerkrand, die in Shops des Einzelhandels sehr individuelle Einkaufserlebnisse ermöglicht. Es bedeutet aber auch die Fähigkeiten, die eine Offshore-Bohrplattform mit dem Festland verbinden. Mit dem weiteren Fortschritt des IoT-Konzepts werden wir auch erleben, dass „kritische“ Infrastruktur noch viel stärker verteilt sein wird.

Natürlich bezieht sich all das nur auf eine obere Ebene. Doch auch im Alltagsleben werden die Ansprüche wachsen, die wir an missionskritische Einrichtungen stellen. Geschäftsstrategien sind auf das Engste mit Technologie verwoben. Das bedeutet, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer nicht mehr bloß sagen kann: „Ich will doch einfach nur, dass meine E-Mails funktionieren“. Stattdessen liegt der Fokus auf Cloud-basierten ERP-Systemen, maßgeschneiderten Anwendungen, die eine umfassende Herangehensweise an DevOps erfordern – und sie verlangen, dass keine einzige Minute von YouTube-Inhalten verpasst wird.

Was heißt das also für IT-Experten?

Kurz gesagt: Im technologischen Entscheidungsprozess geht es nicht mehr um Bits und Bytes. Ich denke, da sind wir uns alle einig. Aber die Probleme, die wir in vielen Unternehmen beobachten, sind die Trägheit in Sachen IT und Teams in Einrichtungen, die zwar verstehen, was Technologie liefern kann, aber nicht wirklich verinnerlicht haben, warum das passieren muss. In einfachen Worten: Sie begreifen nicht, wie und warum ihr Geschäftszweig so funktioniert, wie er eben funktioniert.

Hinzu kommt noch die Komplexität, mit der viele Unternehmen ihre Produkte entwickeln, ihren Service, ihre Markteinführungsstrategie und ihre Kundenbindungsmodelle – plötzlich haben Sie die Situation, in der auch die Geschäftszweige selbst noch hinzulernen. In diesem Zusammenhang muss die IT noch besser darin werden, zuzuhören und proaktiver als Vermittler zu agieren.

Ich glaube, es muss eine Änderung im Verhältnis zwischen technischen und nicht-technischen Akteuren geben, das sich auf vier Säulen abspielt. Diese Säulen bieten ein neues Modell für die Zusammenarbeit und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Technologiestrategie tatsächlich Mehrwert liefert. Im derzeitigen Klima ist das eine Änderung, die sich lohnt.

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